Alte Router werden in Botnetze gekapert - die Prüfung Ihres Routers dauert zwei Minuten
Heimrouter hatten 2026 ein hartes Jahr. Mirai-Varianten und das Quad7-Botnetz haben das ganze Jahr über massenhaft internetzugängliche Router infiziert, sie in Startrampen für Angriffe verwandelt und still kriminellen Datenverkehr über Heimanschlüsse geleitet. Mehrere Wellen zielten gezielt auf TP-Link-Modelle, und der Hersteller bestätigte, dass einige betroffene Geräte ausgemustert sind und nie mehr aktualisiert werden.
Das Muster ist immer dasselbe: ein Router, der seit Jahren keine Firmware-Aktualisierung mehr bekommen hat, dem Internet ausgesetzt ist und eine bekannte Schwachstelle aufweist. Er funktioniert für Sie weiterhin problemlos, weshalb niemand bemerkt, dass er kompromittiert wurde.
Was Sie tun sollten: Melden Sie sich an Ihrem Router an (meist 192.168.0.1 oder 192.168.1.1), suchen Sie den Bereich für Firmware oder Updates und installieren Sie die neueste Version. Ändern Sie dabei gleich das voreingestellte Admin-Passwort. Erklärt der Hersteller Ihr Modell für ausgemustert - keine Updates mehr -, ist die ehrliche Antwort ein Austausch; ein moderner Router kostet wenig verglichen mit einem kompromittierten Heimnetzwerk.
Tendvanes Netzwerk-Scan listet jedes Gerät in Ihrem Netzwerk mit Hersteller und offenen Diensten auf, sodass Sie Ihren Router (und alles andere, das Sie nicht erkennen) finden und sehen, was erreichbar ist. Das ist der schnellste Weg, eine Bestandsaufnahme zu machen, bevor Sie sich anmelden und aktualisieren.