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Security23. Juni 2026

LastPass wurde erneut gehackt - doch diesmal ist Ihr Passwort-Tresor sicher

LastPass teilte seinen Nutzern am 23. Juni mit, erneut von einer Datenpanne betroffen zu sein. Falls Sie LastPass nutzen, zuerst das Wichtigste: Diesmal wurden die Passwort-Tresore nicht angetastet. Der verschlüsselte Tresor, in dem Ihre eigentlichen Logins liegen, war nicht betroffen.

Durchgesickert sind Kontaktinformationen - Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, physische Adressen und Details zu Support-Fällen -, und zwar über einen Drittanbieter, das Marktforschungsunternehmen Klue, nicht über die eigenen Systeme von LastPass. LastPass wurde bereits früher gehackt (2015 und 2022), die reflexartige Sorge ist also berechtigt, doch diesmal betrifft die Offenlegung Ihre Kontaktdaten, nicht Ihre Zugangsdaten.

Die eigentliche Gefahr eines solchen Lecks ist gezieltes Phishing: Betrüger haben jetzt Ihren Namen, Ihre E-Mail und Ihre Telefonnummer und können eine überzeugende „LastPass-Sicherheitswarnung“ verfassen, die Sie unter Druck setzt, Ihr Master-Passwort preiszugeben. Begegnen Sie deshalb jeder dringlichen LastPass-E-Mail oder -SMS mit Misstrauen, klicken Sie niemals auf einen darin enthaltenen Anmeldelink, und stellen Sie sicher, dass die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiv ist. Ihr Master-Passwort ist das eine, das die Angreifer noch nicht haben - sorgen Sie dafür, dass das so bleibt.

Auf eine Datenpanne folgt fast immer eine Phishing-Welle. Tendvane kann die E-Mails nicht stoppen, doch der Sicherheitscheck und die Browser-Kaper-Reparatur helfen, falls ein Phishing-Link jemals dazu führt, dass etwas auf Ihrem PC landet.

Quellen

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