Windows 11 bekommt endlich einen echten Rückgängig-Knopf: Point-in-Time Restore erklärt
Microsoft hat Point-in-Time Restore am 24. Juni 2026 (über KB5095093) allgemein verfügbar gemacht. Es ist die Funktion, die die Systemwiederherstellung schon immer hätte sein sollen: ein automatischer Schnappschuss Ihres gesamten PCs, zu dem Sie in Minuten zurückkehren können.
Im Hintergrund nutzt die Funktion den Volume Shadow Copy Service, um alle 24 Stunden einen vollständigen Schnappschuss zu erstellen, und anders als die alte Systemwiederherstellung deckt sie das Betriebssystem, Ihre Programme, Ihre Einstellungen und Ihre persönlichen Dateien ab. Eine Rückkehr lösen Sie über das Menü Problembehandlung in der Windows-Wiederherstellungsumgebung aus. Sie ist standardmäßig aktiviert auf unverwalteten Home- und Pro-PCs mit 24H2 oder neuer und einem Laufwerk ab 200 GB.
Der Haken ist das Aufbewahrungsfenster: Schnappschüsse werden zum Platzsparen nur 72 Stunden aufbewahrt. Das macht die Funktion zu einem großartigen „das letzte Update hat meinen PC zerschossen“-Knopf - aber sie ist kein Backup. Löschen Sie ein Foto und bemerken es erst drei Tage später, ist es weg.
Das Fazit: Nutzen Sie Point-in-Time Restore gerne für schnelle Wiederherstellungen, ergänzen Sie es aber um ein echtes Backup für alles, was Sie nicht verlieren dürfen. Tendvanes neuer Bereich Backup kopiert Ihre Dokumente, Bilder und den Desktop auf ein Laufwerk Ihrer Wahl, und die Verwaltung der Wiederherstellungspunkte lässt Sie vor riskanten Änderungen jederzeit einen Schnappschuss erstellen.