QR-Code-Betrug ist dieses Jahr stark gestiegen - so scannen Sie sicher
QR-Code-Phishing - „Quishing“ - ist einer der am schnellsten wachsenden Betrugsmaschen von 2026: Branchenbeobachter berichten von einem Anstieg um rund 146 Prozent in der ersten Jahreshälfte. Sowohl der US Postal Inspection Service als auch die FTC haben davor gewarnt. Betrüger kleben gefälschte Codes über echte auf Parkuhren, Speisekarten und Scooter-Stationen, oder schmuggeln sie in E-Mails, die eine echte Fluggesellschaft oder ein echtes Hotel nachahmen.
Scannen Sie den gefälschten Code, landen Sie auf einer überzeugenden Nachbildung, die Ihre Anmeldedaten oder Kartendaten abgreift. Der Trick funktioniert, weil ein QR-Code sein Ziel verbirgt - Sie sehen die Webadresse erst, wenn Sie bereits dort sind.
Was Sie tun sollten: Behandeln Sie einen QR-Code wie einen Link von einem Fremden. Achten Sie bei einem physischen Code auf einen über das Original geklebten Aufkleber - ein deutliches Warnzeichen. Lesen Sie nach dem Scannen die Webadresse, bevor Sie irgendetwas eingeben; passt die Domain nicht zum Unternehmen oder wirkt sie wie Kauderwelsch, schließen Sie die Seite. Scannen Sie nie einen Code aus einer unerwarteten E-Mail oder SMS, die Sie zum „sofortigen Handeln“ drängt, und zahlen Sie stattdessen über die eigene App oder Website des Unternehmens.
Quishing zielt darauf ab, Sie zu täuschen, deshalb kann keine App es vollständig blockieren - Aufmerksamkeit ist der Schutz. Führte ein Scan aber dazu, dass etwas installiert wurde, kann Tendvanes Sicherheitscheck unerwartete Autostart-Programme und Browser-Erweiterungen aufdecken, und die Reparatur unter Reparatur → Gekaperter Browser behebt eine umgeleitete Startseite oder Suche sowie einen versteckten Proxy.