Auch das Juni-Windows-Update sorgt bei manchen PCs für Startprobleme - vor allem bei HP
Das Windows-Update vom Juni 2026 (KB5094126) hatte mehr zu bieten als den kosmetischen Papierkorb-Fehler. In den Tagen nach der Veröffentlichung bestätigten Microsoft und Nutzer ein ernsteres Problem: Manche Geräte - vor allem HP-Modelle - starteten nach der Installation nicht mehr und fielen in einen Bluescreen oder die BitLocker-Wiederherstellungsaufforderung. Dasselbe Update störte bei manchen auch die OneDrive-Synchronisierung im Datei-Explorer und brachte Firmenanwendungen ins Straucheln, die Word einbetten.
Ein Startproblem ist deutlich beängstigender als eine falsch beschriftete Löschbestätigung, besonders wenn ein BitLocker-Wiederherstellungsschlüssel verlangt wird, den Sie nie aufgeschrieben haben. Genau das lohnt sich zu klären, bevor Sie ein großes Update installieren.
Zwei Dinge bewahren Sie davor. Erstens: Stellen Sie sicher, dass Ihr BitLocker-Wiederherstellungsschlüssel tatsächlich gespeichert ist - er findet sich in Ihrem Microsoft-Konto unter account.microsoft.com/devices -, sodass eine Wiederherstellungsaufforderung nur lästig ist, statt Sie auszusperren. Zweitens: Legen Sie vor einem monatlichen Update einen Wiederherstellungspunkt an, damit Sie ein fehlerhaftes zurückrollen können. Microsoft behebt diese Probleme in späteren Updates, aktuell zu bleiben ist also weiterhin wichtig - patchen Sie einfach mit einem Sicherheitsnetz.
Genau für solche Momente ist Tendvane gemacht: Der Datenschutz-Check zeigt an, ob BitLocker aktiv ist, und erinnert Sie daran, den Wiederherstellungsschlüssel zu sichern, und das Wiederherstellungspunkt-Werkzeug lässt Sie vor dem Patchen per Klick einen Schnappschuss erstellen.