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Backup5. Juli 2026

Die eine Regel, die Ransomware schlägt: Sichern nach dem 3-2-1-Prinzip

Fast jede Datenkatastrophe - Ransomware, ein ausgefallenes Laufwerk, ein gestohlener Laptop oder einfach das Löschen des falschen Ordners - hat dieselbe Lösung, und sie ist unspektakulär: ein zuvor angelegtes Backup. Das Problem ist, dass die meisten Menschen entweder gar kein Backup haben oder nur eine Kopie, die auf demselben PC liegt, der ausfällt.

Die Lösung, die Experten seit Jahren empfehlen, ist die 3-2-1-Regel: Bewahren Sie 3 Kopien von allem auf, dessen Verlust Sie schmerzen würde, auf 2 verschiedenen Speicherarten, wobei 1 Kopie extern aufbewahrt wird. Für einen Heim-PC bedeutet das konkret: die Dateien auf Ihrem Computer (Kopie 1), ein Backup auf einer externen Festplatte (Kopie 2, anderes Medium), und eine Kopie in einem Cloud-Speicher wie OneDrive, Google Drive oder Backblaze (Kopie 3, extern).

Moderne Ransomware sucht gezielt nach Backups in Ihrem Netzwerk, weshalb Sicherheitsteams inzwischen eine Erweiterung nutzen - die 3-2-1-1-0-Variante -, bei der mindestens eine Kopie offline oder unveränderlich ist (abgesteckt, oder eine Cloud-Kopie, die sich nicht verändern lässt). Für Privatnutzer ist der einfachste Weg dorthin: Stecken Sie die externe Festplatte nach Abschluss des Backups ab, damit Schadsoftware sie nicht erreichen kann.

Was Sie tun sollten: Wählen Sie noch heute einen Cloud-Dienst und aktivieren Sie ihn, und machen Sie sich dann eine Kopie auf einer externen Festplatte zur Gewohnheit, die Sie danach abstecken. Tendvanes Backup-Werkzeug erledigt die lokale Hälfte per Klick - es kopiert Dokumente, Bilder und Desktop auf ein USB-Laufwerk oder einen Ordner Ihrer Wahl -, sodass Sie zusammen mit einem Cloud-Dienst die 3-2-1-Grundlagen abdecken.

Quellen

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